Coral Coast near Korolevu - Fiji Islands, Foto: Axel Kolax

Coral Coast near Korolevu - Fiji Islands, Foto: Axel Kolax
Coral Coast near Korolevu - Fiji Islands, Foto: Axel Kolax

Montag, 17. März 2014

Momente für die Ewigkeit, Teil 2.

Hallo meine Lieben,

ach Kinder, wie die Zeit vergeht. Nach zwei Wochen in Australien schließt sich heute zumindest noch das erste Kapitel meines Trips. Die letzte Woche in Neuseeland hat meinen Aufenthalt wirklich noch einmal abgerundet.

Ich habe Schnee, Regen, Sonnenschein und viele tolle Momente erlebt. Quasi alle vier Jahreszeiten, obwohl ich nur eine Woche unterwegs war.

Meine Route führte mich noch einmal in einige sehr interessante Orte, Regionen und Landschaften. Da der nächste Beitrag schon in den Startlöchern steht, genueßt mit mir ein letztes Mal Neuseeland - mir hat es sehr gefallen und ich würde für ein paar Orte gerne zurückkommen.

23.02.2014 bis 24.02.2014 - Dunedin

Von Queenstown ging es am Morgen mit dem Intercity-Bus nach Dunedin. Nach vier Stunden fahrt erreichte ich die Stadt an der Ostküste, wo ich einen Besuch in der Schokoladenfabrik und einen Gang auf der steilsten Straße der Welt geplant hatte.

Gleich nach der Ankunft der erste Schreck. Das gebuchte Hostel lag am anderen Ende der Stadt - weit ab vom Busterminal. Das ganze Gepäck musste so durch die ganze Stadt getragen werden, so dass ich am Ende ziemlich durchgeschwitzt und erschöpft das Hostel erreichte.

Keine Müdigkeit vorschützen hieß es anschließend, da ja nur ein Tag Aufenthalt zur Verfügung stand und Regen im Anmarsch war. So machte ich mich gleich nach dem Check-In und einem anschließenden Gang durch die Innenstadt auf den Weg zur Baldwin Street.

Baldwin Street - Dunedin, Foto: Axel Kolax
Im Bild seht Ihr die Straße mit etwa 19 Grad Steigung, die etwa sechs Kilometer von meinem Hostel entfernt lag. Sie ist damit steilste bewohnte Straße der Welt. Sogar ein Schild weist die Straße hinauf.

Angrenzend werden Zertifikate für $NZ2 verkauft. Ein einfaches Blatt Papier, in verschiedenen Farben erhältlich und mit einem kleinen Text zur Straße versehen - meiner Meinung nach: Touristenfalle!

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Nach kurzem Aufenthalt ging es zurück. Eigentlich wollte ich in Ruhe noch den Botanischen Garten besichtigen. Dazu kam es aber dank des Regens leider nicht mehr. Nach 15 Minuten war Schluss und ich musste meine Beine in die Hand nehmen, um noch einen trockenen Unterschlupf zu finden.

Durchgenässt entschied ich mich, mir nur noch das wichtigste anzuschauen - das Bahnhofsgebäude - und nach einem kurzen Einkaufsstopp ins Hostel zurückzukehren. Schade, dass genau nach dem Starkregen schönster Sonnenschein hervortrat - shit happens. immerhin hat die mich wenigstens etwas gewärmt und meine Sachen schon vortrocknen können.

Bahnhofsgebäude Dunedin, Foto: Axel Kolax

Das Hostel "Manor House Backpackers" ansich war schon ziemlich in die Jahre gekommen. Die alte Villa sollte eigentlich Internet haben, welches allerdings einen Tag zuvor von randalierenden Rugby-Fans durch einen Kurzschluss im Stromnetz außer Gefecht gesetzt wurde und erst am Montag repariert werden sollte. Zur Erinnerung: Es war ein Sonntag, an dem ich in Dunedin eintraf und einkaufen gehen konnte.

Echte Kakaobohnen zum Kosten, Foto: Axel Kolax
Am Montag dann zunächst der Besuch des Schokoladenmuseums. Dank dem Hostel bekam ich einen $NZ2 Rabatt. Auch wenn als Student-Card nicht mehr ganz legal, hatte vor Ort niemand mehr nach einem Ausweis gefragt.

Als Leckermäulchen war es interessant, mal hinter die Fassade zu schauen. Neben den nicht gerade wohlschmeckenden Kakaobohnen zu Beginn, bekamen alle Teilnehmer auch noch andere Leckereien mit auf den Weg.

Da ich nur den Vormittag noch in Dunedin hatte, ging ich anschließend noch in das Otago Museum und das schon im Schnelldurchlauf. Es hätte sich aber gelohnt, mehr Zeit zu investieren. Leider hatte ich die an diesem Tag nicht, da der Bus bereits um 14 Uhr zurück nach Queenstown fuhr und ich ja noch zweimal durch die ganze Stadt laufen musste - das ganze dauerte alleine schon eine Stunde.

Umso froher war ich, als ich den Busterminal erreichte und mich in den Bus zurück nach Queenstown setzen konnte.

24.02. bis 25.02.2014, Queenstown

Fergburger "Chief Whiggum", Foto: Axel Kolax
Da die Stadt nur als Zwischenstopp eingeplant war - sonst ist man ganz schnell ganz viel Geld los - ging es am Abend nach der Ankunft aus Dunedin das zweite Mal zu Fergburger.

Der Zweite hatte es allerdings in sich. Mit Namen "Chief Whiggum" war der Brocken mit Schweinefleisch und dicker Fettkruste belegt und mit körnigem Senf bestrichen. Aber seht selbst: Lecker!

Danach ging es schnell ins Bett, denn das nächste Highlight wartete bereits am nächsten Tag - inklusive neuer Reisegruppe.

25.02. bis 26.02.2014, Milford Sounds und Guns Camp

Ziel dieses Tages war mit Milford Sounds eine der wohl feuchtesten Regionen ganz Neuseelands.

Die an eine Fjordlandschaft erinnernde Region hatte an diesem Tag allerdings mehr Sonne als Regen zu bieten. Bestes Ausflugswetter also, um mit dem Boot einmal zum Meer und wieder zurück zu fahren.




Mit einem Bild kann ich gar nicht ausdrücken, was ich an dem Tag gefühlt habe. Ich kam mir vor, wie in einer anderen Welt oder was meint ihr, wonach die Landschaft aussieht? Leider kann ich Euch die wasserfälle erst später präsentieren, aber es war durchaus prägend und ein tolles Erlebnis!

Danach fuhren wir zu unserer Unterkunft, die diesmal mitten im Wald lag und wo wir nur bis etwa 22 Uhr mittels Generator mit Strom versorgt wurden. Ein gemeinsam zubereitetes und eingenommenes Essen in der Gruppe schloss den Tag eigentlich schon perfekt ab.

Was ich dann aber später noch sah, kann ich gar nicht zeigen. Meine Kameras versagen bei Dunkelheit nämlich ihren Dienst. Einen so klaren Blick auf die Sterne - inklusive der Milchstraße - hatte ich noch nie gesehen und ich bin dankbar dafür, dass wenigstens einmal miterlebt gehabt zu haben.

26.02. bis 27.02.2014, Stewart Island

Der Ausflug nach Stewart Island war lange offen, da die Fähre für Hin- und Rückfahrt ganze $NZ150 kostet und ich genau überlegen musste, ob sich das für einen Tag überhaupt lohnt.

So war ich dann auch der Einzige aus der Gruppe, der den Weg auf sich nahm. Alle anderen fuhren weiter nach Invercargill, wo bei PacknSave eingekauft und im Hostel entspannt werden konnte.

Im Nachhinein kann ich für mich sagen, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich konnte noch einmal lange Wanderungen unternehmen, genoss einen fantastischen Sonnenuntergang (außer den wahnsinnig auf die Nerven gehenden Sandflies, die einem ganze Hautpartikel rausbeißen) und sah einen Pinguin meinen Weg kreuzen.

Leider hat es zu meinem ganz großen Ziel nicht mehr gereicht. Ich habe zwar Kiwis gehört, aber keinen gesehen. Vielleicht ein zusätzlicher Grund, doch nochmal wiederzukehren.

Stewart Island, Foto: Axel Kolax
So verbrachte ich auch die meiste Zeit mit Wandern. Einem nächtlichen Spaziergang zum Leuchtturm und der Suche nach einem Kiwi folgte am nächsten Tag einen Wanderung über knapp 20 Kilometer, auf der es überwiegend durch Buschland ging.

Schon um 15:30 Uhr ging die Fähre zurück nach Bluff, wo am Vortag mein kleiner teurer Ausflug begonnen hatte.

27.02. bis 28.02.2014, Queenstown

Fergburger "Sweet Bambi", Foto: Axel Kolax
Nach der Wiederaufnahme in die Gruppe und der anschließenden Fahrt zurück nach Queenstown ging es zum Abschluss des Tages noch ein letztes Mal Fergburger essen. Diesmal entschied ich mich für einen etwas günstigeren Burger mit Rehfleisch für $NZ12.






Mein persönliches Empfinden war, dass es der geschmacklich schlechteste Burger, von allen getesteten gewesen ist. Das heißt aber nicht, dass er ungenießbar war, sondern einfach nur hinter den anderen hinterher hinkt.

28.02. bis 01.03.2014, Mount Cook

Um jetzt aber noch zu den vier Jahreszeiten zu kommen. Den Schnee habe ich tatsächlich gesehen. Und zwar auf dem höchsten Berg Neuseelands: dem Mount Cook.

Ganz nach oben kommt man leider nur als erfahrener Bergsteiger mit Kletterausrüstung, da die Wände ziemlich steil sind. Dennoch war der Schnee in Form von Eiskristallen beziehungsweise Eisregen deutlich zu spüren, als wir den Nachmittag für eine weitere Wanderung nutzten.

Ich vor dem schneebedeckten Mount Cook, Foto: Selbstauslöser, 10 Sekunden
Teilweise war es richtig unangenehm und kalt an dem Tag. So kalt, dass es wirklich mein Wintergefühl für dieses Jahr ersetzt hat, obwohl die Temperaturen mit Sicherheit nicht einmal annähernd die 0°C erreicht hatten.






01.03. bis 02.03.2014, Lake Tekapo und Rangitata

Bevor wir unser letztes Übernachtungsziel mit der Gruppe von Stray ansteuerten, lag auf unserem Weg noch ein Ort, den ich mir mit etwas mehr Zeit auch gerne noch über die Nascht hinweg angesehen hätte. Denn aus einigen Mündern war zu hören, dass es wohl keinen besseren Ort auf der Welt gibt die Milchstraße zu sehen, als diesen:

Panorama Lake Tekapo, Foto: Axel Kolax
Durch die fehlende Ozonschicht und der fehlenden Lichtverschmutzung sei die Sicht auf die Sterne wohl besonders gut. Leider reichte es für diesen Teil dann nicht mehr bei meinem Programm.

Den letzten Tag in der Gruppe verbrachten wir in einem kleinen Hostel, dass neben dreistöckigen Betten vor allem wegen seines Angebotes an White Water Rafting Touren gewählt wurde. Einige gönnten sich noch eine Runde oder ritten in der Umgebung aus.

Ich hatte genug Abenteuer gehabt und wartete nur noch auf den gemütlichen BBQ-Abend. Etwas Entspannung tat nach so vielen Erlebnissen mal wieder richtig gut.

Dessert beim BBQ in Rangitata, Foto: Axel Kolax
Diesmal reichten auch die Zutaten, um alle satt zu kriegen - inklusive mir.

Vor allem der Schokokuchen, der mit heißem Wasser übergossen im Ofen zubereitet und anschließend mit Hokey Pokey Eis (eine Art Karamel-Crunch im Vanille-Eis) angerichtet wurde, hat sehr geschmeckt.





 02.03. bis 03.03.2014, Christchurch

Jailhouse Accomodation Christchurch, Foto: Axel Kolax
Für die letzte Nacht hatte ich mir in meinem Lonely Planet noch einmal eine besondere Übernachtungsmöglichkeit herausgesucht: ein ehemaliges Gefängnis!

Im Zehnbettzimmer ohne Gitter vor den Fenstern kamen dann allerdings eher Erinnerungen an die damaligen Kinderferienlager Zeiten hoch.



Lustig war es trotzdem und immerhin gab es im Gebäude noch ein paar Räume, die im Urzustand zu besichtigen waren.

Da ich auch mit den Gegebenheiten zufrieden war, durchaus weiterzuempfehlen. Zumindest für diejenigen, die die $NZ29 nicht zuviel sind. Aber wer nach Australien kommt, denkt danach auch eher: Ach, wie günstig!

Nachdem wir vom Straybus um 9:30 Uhr am Flughafen abgesetzt und uns ein Flughafentransfer für $NZ10 bis an die Hosteltür gefahren hatte, machte ich mich noch auf den Weg, etwas von der durch das vor ein paar Jahren stattgefundene Erdbeben fast komplett zerstörten Innenstadt zu entdecken.

Innenstadt Christchurch, Foto: Axel Kolax
Bedauerlich, welche Gewalten da gewirkt haben müssen und traurig, dass immer noch sehr viele Trümmer herumliegen. Ich hatte aber das Gefühl, dass die Menschen dort in einer Aufbruchstimmung sind.

An jeder Ecke wird sich um den Wiederaufbau beziehungsweise die Weiterentwicklung der Innenstadt bemüht.


Die vielen schaulustigen Touristen tragen sicher auch dazu bei, dass die Stadt langsam wieder mit Leben gefüllt wird.

Die letzten Stunden in Neuseeland

Meine Ziele für den letzten Tag konnte ich trotz kurzer Zeit dennoch umsetzen. Neben Ansichtskarten schreiben und der Auflösung meines neuseeländischen Bankkontos, gehörte auch ein längst überfälliger Friseurbesuch dazu.

Als alles erledigt war, ging es mit neuer Kurzhaarfrisur zurück ins "Gefängnis", um meine Sachen schnappen und mit dem Airport-Shuttle Bus zum Flughafen zu fahren.

Mein letztes neuseeländisches Geld gab ich im Duty Free Shop noch für eine neue Kamera aus, die mir im weiteren Verlauf meiner Reise sicher noch den einen oder anderen magischen Moment einfangen wird: meine GoPro3+ Black Edition. Mit umgerechnet 320 EUR auch schon ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk, wenn man das einen Monat vorher sagen kann.

Die ersten Einblicke werden sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Nach einer kurzen Verschnaufpause geht es am Mittwoch schon mit meinem Beitrag zu Tasmanien weiter.Irgendwann wird es auch noch ein Flickr-Album zur Südinsel geben, wo ich Euch mehr Bilder präsentieren kann. Erst dann werdet ihr verstehen, warum ich jetzt schon über 10.000 Bilder aufgenommen habe.

Bis dahin Euch allen eine schöne Zeit und alles Gute,
Euer Axelinho





Samstag, 1. März 2014

Momente für die Ewigkeit, Teil 1.

Hallo ihr Lieben,

lange habe ich Euch wieder auf die Folter gespannt. Heute aber endlich wieder Neuigkeiten aus Neuseeland. Es ist das letzte Mal, bevor ich morgen nach Australien aufbreche.

Da die beiden letzten Wochen so voll gepackt waren, hatte ich kaum Zeit zum schreiben.

Strayschild oben rechts, Foto: Axel Kolax
Von den Strapazen vom letzten Mal ist bei mir nichts mehr übrig geblieben. Die Verärgerung über den verpassten Bus hatte sich schon am nächsten Tag nach der Klärung gelegt. Der Bus war tatsächlich da! Mir war das an dem Tag aber überhaupt nicht aufgefallen. 

Alles was auf einen Straybus hindeutete, war ein kleines Pappschild an der Windschutzscheibe.

Bis heute hatte ich zwei wunderbare Wochen, in denen ich sogar alle vier Jahreszeiten durchlebte. Traumhaften Sandstränden folgten fiese kühle Regentage, denen wiederum Gletscher und schneebedeckte Berge folgten.

Verpassen werdet ihr natürlich nichts! Die letzten zwei Wochen teile ich nur auf, um nicht zuviel auf einmal zu schreiben. Eine Woche entspricht genau einem Teil, so dass ich Euch in der nächsten Woche hoffentlich von der Tasmanischen Insel die vergangene Woche präsentieren kann. Danach erfahrt Ihr alles zum Tasmanien-Aufenthalt und der weiteren Planung.

Nun aber erstmal viel Spaß von meiner Reise entlang der Westküste bis nach Queenstown!

16.02.2014, Meine erste Weinverkostung

Weinverkostung in der Drylands Vinery, Foto: Axel Kolax
 Erster Programmpunkt auf der ‚Südtour‘ war eine kostenlose Weinverkostung, an der ich dieses eine Mal auch teilnahm. Nach vier Wochen auf den Weinbergen musste ich wenigstens mal das Endprodukt kosten. Mein Freund wird der Alkohol aber im Leben nicht mehr. Nach insgesamt sechs kleinen Schlucken von verschiedenen Weinen, war gerade einer der noch einigermaßen ging. Mit dem Dessertwein war es gleichzeitig auch der süßeste. Und da eignet sich Brause doch schon eher.

16.02. bis 18.02.2014, Abel Tasman Nationalpark

Nach der Verkostung hießen die nächsten Stationen Nelson, Motueka und Marahau. Während die ersten beiden Toiletten- und Einkaufspausen waren, endete unsere Fahrt letztlich direkt an der Küste zur Tasmanischen See inmitten des Abel Tasman Nationalparks. Unser Ziel war das Hostel „The Barn“, was übersetzt soviel wie „Die Scheune“ bedeutet.

Der erste Programmpunkt war am Abend nach langer Zeit mal wieder ein BBQ. Für $NZ10 sollte es wieder leckeres Gegrilltes mit Salaten, Kartoffelbrei und Eis mit Früchten geben. Ein etwas knapp bemessener Rahmen von Salaten, Kartoffelbrei, Fleisch und Würsten hieß, sich am Dessert satt zu essen. Alles andere war bereits nach dem ersten Durchgang restlos alle.

Segelboot-Tour Abel Tasman Nationalpark, Foto: Axel Kolax
Der zweite Tag begann für alle individuell. Jeder hatte die Wahl zwischen einer von vielen Aktivitäten oder einem entspannten Tag auf dem Hostel-Gelände. Ich entschied mich für eine Kombination aus Segeln und Wandern, die mir einen fantastischen Einblick in den Abel Tasman Nationalpark gegeben hat.


Drei Stunden segeln kosteten $NZ 89. Auf dem Trip sahen wir neben Pinguinen auch Robben und genossen einfach die Sonne, während wir gemütlich über den Ozean trieben. Dabei ließ uns ein frischer Seewind kaum Zeit zum schwitzen.

Die Wanderung zurück nach Marahau auf einer Strecke von ungefähr 12 Kilometern war auf der Beschilderung mit 4,5 Stunden angegeben. Der Weg zurück war geprägt von ein paar netten Unterhaltungen und vielen Fotostopps. Das Hostel erreichte ich nach 3,5 Stunden und konnte mich in Ruhe duschen, bevor der Rest eintrudelte.

Zum Abschluss des Tages wartete am Abend noch der von unserem Busfahrer empfohlene Fat-Tui-Burger darauf, getestet zu werden. Quasi direkt um die Ecke stand ein Imbisswagen, von dem aus Burger, Fisch und Pommes verkauft wurden.

Fat-Tui-Burger Marahau, Foto: Axel Kolax
Der riesige Burger wird mit frischen Zutaten belegt und mit leckeren Saucen im Mehrkornbrötchen angerichtet. Zur Auswahl standen neben echten Burgern auch Hähnchen- und Fischvarianten, die zu Preisen zwischen knapp 8 und 10 EUR jeden satt machten. Für umgerechnet 8,40 EUR gönnte ich mir eine Variante aus Hähnchen und Avocado-Creme. Der Burger war sein Geld allemal wert! Seht selbst:

18.02. bis 19.02.2014, Greymouth

Den darauffolgenden Tag verbrachten wir hauptsächlich im Bus. Nur gut, denn es regnete fast den ganzen Tag.

Pancake Rocks Punakaiki, Foto: Axel Kolax
Eine Station war dann  doch noch erwähnenswert. In Punakaiki bestaunten wir im strömenden Regen nicht nur Robben, sondern auch die sogenannten "Pancake Rocks" und "Blowholes". 

Die Kalksteinformationen begannen sich vor etwa 30 Millionen Jahren aus toten marinen Kreaturen zu bilden. Später wurden diese vom Seebett umspült und von Sanden sowie leichteren Sedimenten überlagert.

Durch Erdbeben erhoben sich die Felsformationen dann über den Meeresspiegel, wo Wind und Regen die heute zu sehenden Kliffe und Küstenlinien formten.

Hafenpromenade von Greymouth, Foto: Axel Kolax
In Greymouth erreichten wir später am Abend pünktlich unser Hostel, um uns für ein Pizza-Essen anzumelden. Für $NZ10 gab es so viel Pizza, wie wir essen konnten - auch wenn es am Ende nur 12 Pizzen für neun Leute gab, war es dennoch für alle ausreichend.

Den Tag darauf nichts Neues. Der Regen hielt sich gnadenlos über der Stadt und ermöglichte nur noch einen kleinen Rundgang, bevor wir gegen Mittag zum Franz Josef Gletscher aufbrachen. Immerhin gab es zum Frühstück noch Toast, Marmelade, Tee und Kaffee gratis.

19.02. bis 21.02.2014, Franz-Josef Gletscher

Wir erreichten den Franz Josef Gletscher am Nachmittag bei diesigem Wetter und schlechter Sicht auf den Gletscher. Meine Befürchtungen, die für den kommenden Tag geplante Gletscher-Tour nicht durchführen zu können, wurden aber nicht bestätigt. 

Gruppenbild, Ice-Explorer-Tour, Franz Josef Gletscher, Foto: Axel Kolax
So lautete der Höhepunkt für den Aufenthalt am Franz Josef Gletscher: Helikopter Flug auf den Gletscher und Teilnahme an der Gletscherwanderung mit anschließender Erholung in den Hot Pools im Ort. Der Link ermöglicht Euch jeweils einen Einblick in das bereitgestellte Angebot. 

Das Geld war es mir am Ende als Geograph allemal Wert, zumal wir auch noch eine Vergünstigung als Straybus-Mitfahrer erhielten.

Nach drei Stunden auf dem Eis und gefühlten 15-20°C, an denen man die dramatischen Entwicklungen am Gletscher durchaus nachvollziehen konnte, ging es mit dem Helikopter zurück ins Tal.

Schade, dass der Blog nicht für eine Diashow geeignet ist. Ich arbeite aber schon am nächsten Flickr-Album, so dass ihr von allem auf der Südinsel passierten, noch einmal einen etwas umfassenderen Einblick bekommen könnt.

21.02. bis 22.02.2014, Lake Wanaka

Nicht ganz so spektakulär verlief der anschließende Tag in Wanaka. Die Aktivitäten hielten zwar mit Skydive oder Rundflügen, bei denen man selbst ein Stuntflugzeug steuern konnte, viel vor, waren aber auch sehr teuer. Es heißt dann, einen Kompromiss zu finden und zum Beginn des Tages lautete dieser ersatzweise: Erholung beim Wandern oder Puzzlen. 

Panorama Lake Wanaka vom Mount Iron, Foto: Axel Kolax
Die Puzzleworld hätte $NZ14 Eintritt gekostet. Die Entscheidung fiel nicht nur wegen des Geldes für das Wandern. Neben dem tollen Wetter lud vor allem die sehenswerte Landschaft rund um den See Wanaka ein, sich ein wenig zu bewegen.  Der etwa 4,5 Kilometer lange Rundweg führte uns auf den 240 Meter hohen Mount Iron.

Um die Puzzlefreunde abzuholen, war unser Ziel dann auch schon klar definiert. Die Puzzleworld Wanaka erreichten wir nach etwa zwei stündiger Wanderung und nicht ganzer Umrundung des Berges. 

Interessant war dann aber nicht nur, was drinnen passiert, sondern vor allem der sehr individuelle Aufbau des Geländes. Einen kleinen Einblick ermöglicht Euch der Link oben und das Foto hier:

Puzzleworld Lake Wanaka, Foto: Axel Kolax
Unser Fahrziel für den Tag lautete anschließend Queenstown, wo ich gleich das nächste Highlight anschließen konnte.

22.02. bis 23.02.2014, Let’s do it! Bungi-Sprung in Queenstown

Bungysprung Kawarau Brücke, Foto: AJ Hacket Bungy
Nach sechs Stunden Fahrt erreichten wir unseren einzigen Aktivitätenpunkt für den Tag: Die Kawarau Brücke in der Nähe von Queenstown. Da die Gelegenheit und der Preis gerade günstig waren und der AJ Hackett der älteste und somit wohl sicherster Bungysprung ist, entschied ich mich kurzerhand doch noch für den Sprung in die Tiefe. 43 Meter abwärts - ohne Wasserlandung. Dazu fehlte an diesem Tag wohl etwas Gewicht. 

Das Erlebnis an sich ist aber so prägend, dass ich es jetzt nicht noch einmal machen möchte. Der erste Eindruck zählt schließlich. 

Mehr erfahrt ihr hier unter dem Link, da es noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten in Queenstown gibt, dass Adrenalin nach oben schnellen und den Geldbeutel schrumpfen zu lassen.

An der Stelle aber noch mein eigenes Empfinden zum Sprung: Vor dem Absprung stehend habe ich schon noch kurz ob der Tiefe geschwankt. Ohne nachzudenken hieß es dann einfach zu springen. 
Während des Fluges habe ich danach nur gehofft, dass das Seil hält - mehr war in den wenigen Sekunden auch gar nicht möglich. Nach dem ersten Ruck nach oben, dann die Befreiung. Einfach ein einmaliges Gefühl, dass man nicht näher beschreiben kann!

Fergburger Nr.1: Cookadoodle Oink, Foto: Axel Kolax
Am Abend in Queenstown angekommen, wartete nach dem Check-In im Base-Hostel auch schon der nächste Burger darauf, verspeist zu werden. Ziel war der weltberühmte Fergburger, der ebenso frisch zubereitet wird und mit dem Geschmackserlebnis in Marahau zu vergleichen ist.


Eine Woche geht - eine neue beginnt!

Das war es mit dem ersten aufregenden Teil. In der zweiten Woche ging es aber fast genauso weiter. Es wird dann etwas zu meinem Besuch in Dunedin geben, wo ich noch ein Versprechen einzulösen hatte und die Schokoladenfabrik besichtigte. Auch zwei weitere Fergburger standen auf der Liste, sowie Ausflüge nach Milford Sounds und dem südlichsten Ende Neuseelands - Stewart Island!

Seit gespannt drauf, denn die Erlebnisse werde ich bestimmt nicht mehr vergessen. Das sind dann wohl die Momente für die Ewigkeit, die für immer in Erinnerung bleiben.

Viele Grüße vom anderen Ende der Welt und bis zum nächsten Mal,
Euer Axelinho

Freitag, 14. Februar 2014

Ein hartes Stück Arbeit.

Hi ihr Lieben,

Tourist-Info in Blenheim, Foto: Axel Kolax
nach einer teilweise sehr anstrengenden Arbeitswoche geht es jetzt endlich weiter.Eigentlich sollte ich um 11:30 Uhr vom Busunternehmen an der Tourist-Info abgeholt werden. Wie ich es gewohnt war, hielt ich auch Ausschau nach einem orangefarbenen Bus mit weißer Aufschrift - wovon lange nichts zu sehen war.


Nach langer Suche und einer E-Mail bekam ich dann um 13 Uhr endlich einen Anruf von Straytravel. Der Busfahrer soll wohl tatsächlich nach mir rumgefragt haben - wer es glaubt. Leider war im System auch nur meine alte Telefonnummer gespeichert, so dass ich zu dem Zeitpunkt auch nicht erreichbar war.

Da die Unterkünfte in Blenheim für das Wochenende durchweg ausgebucht sind, musste ich nun acht Stunden auf den nächsten Intercity-Bus warten, um doch noch nach Picton zu gelangen und eine Unterkunft zu beziehen. Der Bus kostete mich zusätzlich $NZ16, die ich sehr wahrscheinlich nicht mehr wieder sehen werde. Immerhin hatte ich am Morgen noch $NZ5 für den Verkauf meines noch vorhandenen Internetguthabens bekommen. Aber wie sagt man so schön: Wie gewonnen, so zerronnen!

Einfach nur ärgerlich und enttäuschend, so dass ich jetzt schon für Australien sagen kann: Ich fahre nur noch mit Busunternehmen (z.B. Greyhound-Bus), die einen festen Abfahrtspunkt haben (inklusive dessen, dass der Bus angeblich noch 40 Minuten Verspätung gehabt haben soll). Das wäre beziehungsweise ist den anderen Busunternehmen (z.B. Nakedbus und Intercity) nicht passiert. Die habe ich im Vergleich zu Straybus pünktlich um 12 Uhr halten und abfahren sehen!

Somit ist Euch auch schon der Grund für die verfrühte Fertigstellung des Blogs bekannt. Die acht Stunden müssen ja noch irgendwie überbrückt werden, so dass ich mich zurück in die Koanui Lodge bewegt habe und jetzt glücklicherweise die Zeit hier noch verbringen kann.

Schön, dass meine am Morgen für $NZ2 gewaschene Wäsche nun noch in Ruhe trocknen kann. Schade, dass ich von Picton nicht allzuviel sehen werde, da ich nach meiner späten Ankunft um 21:15 Uhr nicht mehr viel sehen werde. Vom Ankunftspunkt - der Tourist-Info - sind es nur zwei Minuten Fußweg bis zu meiner heutigen Unterkunft - Picton-Villa (Kostenpunkt: $NZ24 als BBH-Member, sonst $NZ27).

Hoffentlich klappt das morgen mit der Abholung - der Ort ist fest gebucht und wurde mir am Telefon auch nochmal bestätigt. Um 11:45 Uhr soll es losgehen. Wenigstens ist in Picton auch nichts weiter zu sehen. Ich habe also quasi noch Glück im Unglück gehabt, wenn denn jetzt auch alles bis Anfang März klappt!

Die letzte Woche in Blenheim - gutes Geld

Ein letztes Mal auf den Van warten, Foto: Axel Kolax
In den vergangenen Tagen lag nicht mehr allzuviel an. Diesmal durfte ich endlich von Montag bis Freitag mindestens von 7:15 Uhr bis 15 Uhr arbeiten. In der nächsten Woche gibt es das letzte Gehalt, mit dem ich bis hierhin zufrieden sein kann.







Auch wenn es noch besser gegangen wäre, kann ich mit den bis hierhin $NZ1.600 gut leben. Vielleicht komme ich mit der Gesamtsumme sogar inklusive Aktivitäten bis zum Ende meines Neuseeland-Aufenthaltes aus!

Wenn man dann noch einen Vergleich zu einem 400 EUR-Job in Deutschland anstellt, werden die Relationen schnell erkennbar. Es lässt sich durchaus gut mit dem Gehalt hier leben und etwas ansparen.
 
Dennoch bin ich froh, dass es endlich weitergeht. Vier Wochen sind genug, auch wenn das Wetter der letzten Woche perfekt war und ein Abschied schwer fällt. Selten zogen so wenig Wolken über uns hinweg, wobei gleichzeitig die Temperaturen im Schnitt bei 24°C lagen (die Abend- und Nachtstunden mit weiter um die 10°C ausgenommen).


Die letzte Woche in Blenheim - der Verlauf


Zu Beginn der Woche war es dennoch sehr stressig, da uns mitgeteilt wurde, dass wir auf Contract arbeiten sollen. Dabei war die Minimum-Rate allerdings aber kaum zu schaffen, da wir die Trauben komplett von ihren sogenannten Schultern (der Verzweigung der Traube) befreien sollten. Pro Pflanze hätte es $NZ0,25 gegeben. Am Donnerstag hieß es dann aber zum Glück, dass doch alle auf Stunden bezahlt werden. Denn niemand hatte vorher die Minimum-Rate ($NZ13,75) erreicht, ohne nicht bei der Arbeit geschludert zu haben!

Himmel voller Trauben - Blenheim, Foto: Axel Kolax
Für den Freitag hieß es zum Abschluss noch einmal für den gleichen Auftraggeber (Marisco-Vineyards) zu arbeiten, für den wir schon in der vergangenen Woche gearbeitet hatten. Gleichzeitig hieß das für alle wieder - 10:30 Uhr Brunch- und 12:30 Uhr Lunchpause.





Am Ende gibt es für so viel Pause natürlich auch weniger Geld, obwohl wir dieses Mal bis kurz vor 16 Uhr arbeiten durften und nicht schon um 15:15 Uhr nach Hause geschickt wurden.

Den letzten Tag aber nochmal genießen zu können, war durchaus ok. Wobei auch die Temperaturen nicht unbedingt viel Leistung zuließen. Die Sonne war da unerbittlich und erwärmte die Luft auf bis zu 28°C. Arbeiten fällt in der prallen Sonne da doch noch etwas schwerer. 

Wenig Zeit und kaum Internet - es wird gereist!

Für die nächsten zwei Wochen sieht es leider so aus, dass ich zeitlich sehr eingeschränkt bin. Es gibt sehr viel in sehr kurzer Zeit zu entdecken. So bin ich quasi fast an jedem Tag an einem anderen Ort und habe nie Gewissheit über die Rahmenbedingungen für die Internetverbindung  - zumindest in der ersten Woche.

So werde ich wohl auch etwas warten müssen und hoffe, dass ich mich währenddessen zumindest einmal melden kann. Es sind schließlich nur noch 16 Tage bis zu meiner Abreise nach Australien und da wartet noch sehr viel mehr auf mich!

Was mich aber erstmal in den kommenden Tagen auf der Südinsel Neuseelands erwartet und was ich alles erlebe, erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Bis dahin verlebt eine tolle Woche und genießt den freien Sonntag!

Viele Grüße aus Blenheim,
Euer Axelinho

Samstag, 8. Februar 2014

Zeit zum Luft holen.

Hi ihr Lieben,

zum letzten Mal melde ich mich mit einem Beitrag aus Blenheim. Nach dann vier Wochen Weinberg-Arbeit und insgesamt fünf Wochen Aufenthalt wird es in der kommenden Woche auf die Erkundung der Südinsel gehen.

Das Ende meines Neuseeland-Aufenthaltes rückt somit immer näher. Gerade einmal drei Wochen bleiben noch, bevor ich meinen Rucksack ein letztes Mal in Neuseeland packe und mich mit dem Flugzeug nach Melbourne aufmache. Da ich bis jetzt aber nur einen kleinen Teil der Südinsel gesehen habe, ist das Programm noch einmal richtig straff. Voraussgesetzt das Wetter spielt mit, wird es noch sehr viel zu erleben und zu entdecken geben.

Heute aber zunächst zur vergangenen Woche, die ich alles in allem kurz halten kann. Denn es war mal viel Zeit zum Luft holen - wenn auch nicht immer gewünscht.

Ein lustiger Karaokeabend

Bevor ich aber dazu komme, möchte ich auf ein Angebot vom Hostel zurückkommen, zudem wir am 01.02.2014 herzlich eingeladen wurden. Für den Abend wurde nämlich ein kleines Karaoke-Event organisiert!

Karaokeabend Koanui Lodge - Blenheim, Foto: Axel Kolax
Etwas schleppend gestartet, entwickelte sich nach und nach ein munterer Abend. Dies vor allem, nachdem die ersten Biere geleert waren und die Hemmschwelle immer weiter fiel. Eine kleine Kostprobe davon seht ihr hier.

Die Woche vom 02.02.2014 bis 09.02.2014 - viel Leerlauf und etwas Regen

Wie das Wetter manchmal so spielt, hatten wir zu Beginn der Woche bei der Arbeit noch mit Temperaturen von 28°C und hoch stehender Sonne zu kämpfen. Am Donnerstag setzte dann der Umschwung ein.

Ausgerechnet am neuseeländischen Nationalfeiertag - dem Waitangi-Day - fing es an, mit 16°C kühl und ungemütlicher zu werden.

Fuß-und Radweg am Taylor River in Blenheim, Foto: Axel Kolax
Wenigstens hatten wir anstatt zu arbeiten, einen bezahlten freien Tag.

Neben einem Einkauf - die Supermärkte hatten tatsächlich auch am Feiertag auf - nutzte ich die Zeit, um nach drei Monaten zum ersten Mal wieder laufen zu gehen. Die Strecke führte mich eineinhalb Stunden im lockeren Tempo am Taylor River entlang. Eine Karte dazu findet ihr hier.



Zum Freitag zogen schon früh dicke Wolken heran und brachten zum Nachmittag viel Regen, so dass wir die Arbeit um 14:30 Uhr - eine Stunde vor dem eigentlichen Ende - abbrechen mussten. Der Samstag fiel wegen dem Regen dann leider gleich ganz aus. Schade, dass die Entscheidung bereits um 6:10 Uhr getroffen wurde. Denn nur zwei Stunden später klarte es auf und es wurde immer wärmer.

Während ich mich tagsüber um organisatorische Dinge für die weitere Reiseplanung machte, stand zum Abschluss des Tages noch mein zweiter Lauf entlang des Taylor Rivers binnen kurzer Zeit an. Die Tage dazwischen hatte ich allerdings auch zur Regeneration gebraucht, da die Beine doch nicht mehr an die Belastung gewöhnt waren.

Sonniger Sonntag

Einen ruhigen und angenehm warmen Sonntag verbrachte ich überwiegend auf dem Hof des Hostels. Ich konnte meine Wäsche waschen, den Blogeintrag schreiben und mich einfach mal erholen.

Für die letzte Arbeitswoche hoffe ich nochmal auf schönes Wetter, um ein paar Arbeitsstunden mehr anzusammeln. Dazu spielt hoffentlich auch das Wetter wieder etwas mehr mit und schon kann es auf die letzte Etappe meines Neuseeland-Aufenthaltes gehen.


Bis dahin seid lieb gegrüßt und lasst es Euch gut gehen!

Viele Grüße aus Blenheim,
Euer Axelinho


Sonntag, 2. Februar 2014

Arbeiten in Neuseeland - Spezial

Hi liebe Leser,

nach den ersten beiden Wochen in der neuseeländischen Arbeitswelt wird es in diesem Teil rund um meine bisher gemachten Erfahrungen gehen. Ein von mir im voraus gestecktes Ziel war es, mindestens einmal in jedem Land auch in die Arbeitswelt reinzuschnuppern.

Vor der Reise musste ich ja das Working Holiday Visa beantragen ,um überhaupt länger als drei Monate in Neuseeland bleiben zu können. Dieses kostete ungefähr $NZ165 (etwa 100 EUR). Wenigstens das Geld wollte ich dann bei der Arbeit wieder reinholen.

Alle Informationen rund um die Beantragung und Voraussetzungen findet ihr hier (Deutsch) oder hier (Englisch).

Weitere Informationen erhielt ich vor der Abreise von meiner Organisation - TravelWorks - in einer Broschüre. Dort wird - neben verschiedenen wissenswerten Themen zum Auslandsaufenthalt - auch das Thema Arbeit aufbereitet. So habe ich die Möglichkeit, immer mal nachschauen zu können, ob ich an alles gedacht habe. Nach der Ankunft in Auckland erhielt ich am ersten Tag bei deren Partnerorganisation - WorknHoliday - weitere interessante Infromationen in Sachen Auslandsaufenthalt in Neuseeland. Darunter auch zum Thema Arbeit und wie verfasse ich einen neuseeländischen Lebenslauf! Die Tipps haben mir sehr weitergeholfen und zudem viel Zeit gespart.

Vor der Arbeitsaufnahme

Bevor ich überhaupt irgendeiner Arbeit nachgehen konnte, galt es einige Dinge zu erledigen. Auf der Informationsveranstaltung erhielten wir Unterstützung bei der Eröffnung eines neuseeländischen Bankkontos und bei der Beantragung der Inland Revenue Department number (kurz IRD = deutsche Steuernummer). Für die Beantragung dieser waren eine Kopie meines internationalen Führerscheins, eine Kopie meines Working-Holiday-Visums und eine Kopie meines Reisepasses nötig.

Die Kontoeröffnung ist praktisch bei jeder neuseeländischen Bank möglich. Hier ein paar Beispiele: Meine Bank (ASB), ANZ (Australia and New Zealand Banking group), BNZ (Bank of New Zealand), KIWI-Bank oder Westbank. Bewerten kann ich leider nicht alle. Ich habe nur festgestellt, dass die Umrechnungskurse zwischen den Banken sehr schwanken. So sind diese bei der ASB im Durschnitt, zusammen mit der ANZ, am günstigsten. Wer mit Kreditkarte Geld abhebt, muss sich aber eh auf den internationalen Umrechnungskurs für den jeweiligen Tag verlassen.

Der Bank-Account war noch am selben Tag eingerichtet. Auf die IRD-number musste ich drei Wochen warten (normal sind 10 bis 14 Tage). Durch die Sprachschule noch an Auckland gebunden und mit der Addresse der Partnerorganisation über eine feste Anschrift zu erreichen, am Ende aber kein Problem für mich. Es ist durchaus auch möglich, sich ein Hostel auszugucken und sich die Post dorthin schicken zu lassen. Blöd nur, wenn man seine Planungen darauf ausrichten muss. Am auffälligsten war mir das im Base-Hostel in Auckland aufgefallen, wo sich die eingegangenen IRD-Nummern in einer kleinen Kiste auf dem Rezeptionstisch aneinanderreihten.

Arbeitssuche in Neuseeland

Mit allen nötigen Unterlagen ausgestattet konnte es nun losgehen mit der Jobsuche. Was ich da aber bereits wusste war, dass es schwer werden würde noch etwas kurzfristiges zu finden. Mein Problem war einfach, dass ich schon alles durchgeplant hatte und auch bereits meinen Flug auf die Südinsel gebucht hatte. So war ich an feste Zeiten gebunden und konnte beziehungsweise wollte diese so kurzfristig nicht mehr ändern. Was dann passierte, hatte ich ja bereits in den dazugehörigen Beiträgen geschildert. So entstand auch die Idee, auf der Südinsel länger an einem Ort zu bleiben, um zu arbeiten.

Mittel und Wege der Arbeitssuche

Da dies nur informativ für Euch ist, hier ein paar Beispiele für die Jobsuche. Die üblichste Methode sind die verschiedenen Jobdatenbanken. Die drei größten und populärsten in Neuseeland sind:
www.seek.co.nz, www.trademe.co.nz und www.backpackerboard.co.nz.

Das Zweite sind Zeitungen (z.B. Neuseeland: "New Zealand Herald", Wellington: "The Dominion" oder auf der Südinsel: "The Christchurch Press") und die Yellow Pages (Gelbe Seiten). 

Als drittes gibt es das TNT-Magazin, wo oft Working Hostels Anzeigen schalten, die Feldarbeiterjobs vermitteln. Die Online-Version findet ihr hier.

Eine vierte Möglichkeit sind Zeitarbeitsfirmen, die in die Bereiche Administration, Gewerbe/Industrie, oder Hotellerie und Gastgewerbe vermitteln. Problem ist hierbei aber, dass es sehr zeitaufwendig ist und alles bis ins kleinste Detail überprüft wird.

Das Internet bietet noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten der Jobsuche. Weitere Beispiele wären: www.employment.co.nz, www.job.co.nz, www.nzjobs.co.nz, www.jobstuff.co.nz, www.monster.co.nz oder www.picknz.co.nz. 

Hier noch ein paar Tipps von der Organisation von Ehemaligen Jobbern aufgelistet:

1. Je länger man bei den Arbeitgebern arbeiten kann, desto bessere Chancen hat man auch tatsächlich eingestellt zu werden.
2. Arbeit ist leichter auf dem Land zu finden, als in den Großstädten. (Edit: vor allem in der Ferienzeit zwischen Weihnachten und Ende Januar)
3. Flexibel und offen für alles sein hilft bei der Aussicht auf Arbeit.
4. Jeden wissen lassen, dass man auf Jobsuche ist und möglichst überall mit anderen Leuten in Kontakt treten.

Das die Tipps nicht immer einfach umzusetzen sind, habe ich selbst am eigenen Leib erfahren und bin jetzt froh, etwas gefunden zu haben, wo ich an der frischen Luft arbeiten und Geld verdienen kann.

Jobbereiche

Da es eine Vielzahl von Arbeitsmöglichkeiten in Neuseeland gibt, versuche ich Euch an dieser Stelle mal einen kleinen Überblick zu verschaffen.

Gastronomie und Tourismus

Das Zauberwort heißt: "Door-Knocking". Überall anklopfen, egal ob in Hostels, Hotels, Büros, Reinigungsfirmen oder ähnlichem. Am Ende könnte es sich auszahlen. Eine Methode, die wieder zeitaufwenidig und für mich eher nicht in Frage kommt.

Jobs als Reinigungskraft

Hier ist das Zauberwort: "Work for Accomodation". Das heißt, gegen zwei bis vier Stunden Arbeit als Reinigungskraft könnt ihr kostenlos in einem Hostel wohnen. Viele dieser Jobs werden auch für Mitglieder auf der Jobdatenbank der Partnerorganisation "WorknHoliday" angeboten, so dass sich auch hier schnell etwas passendes finden lässt.

Jobs in Fabriken

Diese befinden sich meist nicht im Stadtzentrum und sind somit oft mit weiten Anfahrtswegen verbunden. Ideal für Backpacker mit Autos und genügend Zeit. In Blenheim ist es zum Beispiel so, dass man für die Jobs in der Muschel- oder Flaschenfabrik mindestens einen bis drei Monate mitbringen muss, um eine Chance auf einen Job zu bekommen. Bei früherer Kündigung drohen saftige Gehaltseinbußen.

Erntehelfer

Fast das ganze Jahr über gibt es die Möglichkeit, in Neuseeland verschiedene Obst- und Gemüsesorten entweder ernten, sortieren oder verpacken. Erntezeit für Früchte ist größtenteils von September bis April. Saisonarbeit ist dabei immer vom Wetter abhängig. Regnet es, fällt die Arbeit aus und man bekommt keinen Lohn für den Tag. Mich hatte es in der ersten Arbeitswoche auch erwischt, da es bis in den Nachmittag hinein goss. Mehr dazu dann weiter unten.

Farmarbeit

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Tiere zu versorgen, Ställe auszumisten, Schafe zu schweren, usw.. Zwei besondere Programme sind das WWOOF-ing (Willling Workers on Organic Farms) und das FHINZ (Farm Helpers in New Zealand). Das Prinzip ist bei beiden gleich. Man bekommt für ein paar Stunden Arbeit Kost und Logis zur Verfügung gestellt. Darunter fallen zum Beispiel auch Bauarbeiten / Gartenarbeit sowie Kinderbetreuung. Die Kosten für die Teilnahme am WWOOF-ing Programm betragen allerdings $NZ45, wobei man dazu noch ein Buch erhält, in dem vieles zum Thema aufgeführt wir. Vielleicht etwas für meinen Australien-Aufenthalt, da das eine ausgezeichnete Gelegenheit ist, um in einen australischen Familienbetrieb hineinzuschnuppern und einen Teil der australischen Kultur hautnah mitzuerleben.

Großveranstaltungen

Egal ob Flyer verteilen, beim Catering, Imbiss- oder Eisverkauf helfen, als Securitydienst tätig sein, Souvenirs verkaufen oder Leuten den Weg weisen. Das Angebot an Großveranstaltungen ist genauso vielfältig in Neuseeland, wie das Angebot an Jobs. Für Australien habe ich schon eine Art Veranstaltungskalender von meiner Organisation bekommen. Vielleicht ergibt sich auch hier ein Möglichkeit. Das wird aber erst mein Zeitplan entscheiden, wenn ich vor Ort meinen Aufenthalt konkretisieren kann.

Weinberg Seddon (bei Blenheim), Foto: Axel Kolax

Start in die zweite Woche in Blenheim

Eine Woche ohne Arbeit in einem Working-Hostel reichte mir und ich ergriff selbst die Initiative. Während meiner Recherche im Internet stieß ich auf diese Seite. Wer sich für Saisonarbeit in Neuseeland interessiert, sei diese sehr empfohlen. Dort werden unter dem Verbund "Mastercontractors" verschiedene Arbeitgeber mit ihren Addressen und Telefonnummern aufgeführt. Für Blenheim blieben für mich am Ende noch etwa 25, die ich am 17.01.2014 alle anschrieb.

Die ersten Antworten ließen nicht lange auf sich warten. Zum Glück war darunter zumindest einer, der noch Vakanzen hatte und mich bereits am Nachmittag kontaktieren wollte. Guten Mutes drehte ich noch eine kurze Einkaufsrunde - doch siehe da - der Anruf kam schneller als erwartet und jetzt war die Frage: Wo können wir uns treffen?  Wir entschieden uns für die Parkfläche vor der Bibliothek, die sehr zentral gelegen und von uns beiden schnell erreichbar gewesen ist.

Um 15 Uhr, nur vier Stunden nach meiner SMS, hatte ich meinen Vertrag in zweifacher Ausführung in der Hand und bereits für den nächsten Tag Arbeit als Vineyard Worker. Zwar an einem Samstag - aber wer unbedingt arbeiten will, der ist froh, wenn er es auch darf. Der Sonntag war schließlich schon wieder frei.


In meinem Vertrag ist geregelt, dass ich vom Hostel abgeholt und zurückgebracht werde - für $NZ30/Woche. Macht auf sechs Tage gerechnet $NZ5. Die Transfers zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen während der Arbeitszeit werden nicht bezahlt. Der Lohn richtet sich entweder am Mindestlohn für Neuseeland $NZ13,75 = 8,25 EUR (Umrechnungskurs $NZ1 = 0,60 cent, Stand: 02.02.2014) oder nach der erreichten Leistung. Da es hier sehr auf Schnelligkeit ankommt, ist das der Weg, wo man Geld machen kann. Wer allerdings Leistungsdruck nicht ab kann, ist hier falsch aufgehoben. Denn auf der anderen Seite ist es dann auch möglich, weniger als den Mindestlohn für die geleisteten Arbeitsstunden zu bekommen!

Meine erste Gehaltsabrechnung, Foto: Axel Kolax
Der erste Tag begann, wie auch alle Folgenden um 06:45 Uhr. Hier mussten wir Blätter von den Weinpflanzen abrupfen (Lief Plucking), um den Trauben mehr Sonnenlicht zukommen zu lassen. Für 5,5 Stunden Arbeit an dem Samstag gab es immerhin inklusive abgezogener Steuern noch $NZ71,72.


Neun Tage nach dem Absenden meines Kurierpaketes nach Paihia erreichte.mich mein Ladekabel samt Adapter für die Steckdose tatsächlich doch noch - ausgerechnet an einem Sonntag! Glücklich nahm ich es von der Rezeption entgegen und freute mich, endlich wieder auf Musik, Bilder sowie meinen Blog zugreifen zu können.

Hinterhof Koanui Lodge früh am Morgen, Foto: Axel Kolax
Am Montag wurden wir munter auf den Ablauf der Woche eingestimmt. Früh aufstehen, in den Transporter steigen, nach Seddon (etwa 20 Minuten von Blenheim entfernt) fahren, Einweisung und ran an die Trauben. Mit dem "Bunch Thinning" waren wir die ganze Woche bis Samstag gut beschäftigt.

Hier geht es darum, ein paar Trauben aus der Pflanze herauszuschneiden, um den übrig gebliebenen Trauben mehr Raum zur Entfaltung zu geben. Da auf Leistung bezahlt wurde, war es nötig schnell zu arbeiten. Für 15 Traubenbündel gab es gerade einmal $NZ0,21. Im Verlauf der Woche erhöhte sich die Zahl auf 20 und auch die gezahlte Summe - $NZ0,28 / Pflanze. Ihr seht also, ich musste mich wirklich anstrengen, um auf meinen Lohn zu kommen. Einige sind durch die Reihen gefegt, dass ich wirklich nur noch hinterherstaunen konnte.

Wie schon erwähnt, war es wegen strömenden Regens am Dienstag nicht möglich zu arbeiten. Die Absage kam rechtzeitig um 06:15 Uhr. So konnte ich mich wieder hinlegen noch etwa zwei Stunden weiterschlafen. Keine Arbeit, aber auch kein Lohn für den Tag. So ist das bei der Saisonarbeit!

Da wir unsere Gehaltsabrechnungen immer erst am Donnerstag der Woche darauf bekommen (wie auch das Gehalt), war mir vorher nicht klar, wieviel ich erreichen muss und inwieweit der Ausfalltag Auswirkungen auf das Gehalt hatte. In dieser Woche gab es dann das Ergebnis: $NZ550 (etwa 320 EUR). Damit bin ich durchaus zufrieden, wenn man bedenkt was 400 EUR Jobber in Deutschland pro Woche verdienen. Ich hoffe natürlich, dass ich etwa in dem Bereich bleibe, obwohl es sicher schwierig wird.

Die dritte Woche in Blenheim

Am Samstag sind wir leider nicht ganz fertig geworden, so dass wir den Vormittag des Montages noch einmal dort verbrachten. Anschließend fuhren wir zu unserer neuen Aufgabe etwas weiter an der Stadt gelegen.

Von Montag bis Freitag arbeiteten wir dann auf Stundenbasis für den Mindestlohn. Zu meiner kleinen Gruppe von Backpackern gehörten zwei Französinnen / ein Franzose, eine Ungarin, eine Schwedin und eine Niederländerin. Die Atmosphäre in der Gruppe entwickelte sich unter der Woche langsam, aber war am Ende wirklich gut. Mit unserem Aufseher 'Sam' verstehen wir uns mittlerweile sehr gut und der ein oder andere lustige Moment war auch schon dabei.

Die Aufgabe bestand in diesem Weinberg möglichst präzise zu arbeiten, da die Weinreben dort für besonders gute Weine in Restaurants bestimmt waren. Zwischen $NZ50 und $NZ70 soll später eine Flasche im Restaurant kosten. Deswegen auch die Bezahlung auf Stundenbasis, um ja nicht alles kaputt zu machen.

Insgesamt war die Arbeit sehr viel entspannter als auf dem Weinberg in Seddon. Kein Stress und sehr viel Unterstützung, da wir nicht alleine durch die Reihen ziehen mussten, sondern mindestens zu zweit waren - wenn nicht sogar zu sechst!


Da auf dem Weinberg dann am Samstag nicht gearbeitet werden sollte, machten wir uns am Samstag zu einem weiteren in der Nähe des Flughafens auf. Leider hieß es von heute auf morgen wieder auf 100 Prozent hochzufahren. Denn es wurde wieder auf "Bunch Thinning (wörtlich übersetzt: Trauben auslichten)" und Leistungsbasis umgestellt. Verdienst für 10 Trauben / Planze: $NZ0,12!

Nach 5,5 Stunden Arbeit, vier Reihen und 800 Pflanzen hieß es um 13 Uhr: "Schluss für heute und Abfahrt!" Die Woche war geschafft.

Schlussspurt  

Ich hoffe, ich habe Euch hiermit mal einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt geben können. Vielleicht ist es mal ganz spannend, hinter die Kullissen blicken zu können.

Jetzt sind es auch nur noch zwei Wochen, bevor es für mich mit dem Reisen weitergeht. Am 15.02. werde ich von meinem Bus in Blenheim abgeholt. Doch vorher stehen noch wirklich harte Arbeitstage an, wo ich wohl bis an meine Schmerzgrenzen gehen muss. Am Anfang hatte ich doch noch sehr mit Rückenschmerzen zu kämpfen, die sich aber mittlerweile bessern. Auch der Umgang mit der Schere fordert sehr viel Aufmerksamkeit und Konzentration. Ich habe mir nicht nur einmal in die Handschuhe ein kleines Luftloch zwischen den dicht bewachsenen Zweigen geschnitten. Schere und Handschuhe gab es am ersten Arbeitstag sogar umsonst dazu.

Das soll es für dieses Mal gewesen sein. Ich wünsche Euch einen tollen Start in die neue Woche und seid lieb gegrüßt!

Bis zum nächsten Mal,
Euer Axelinho